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Jugendweltmeisterschaft, Kemer 2009
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10.11.2009

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DSJ mit großer Mannschaft bei Jugend-WM
Am Donnerstag beginnen in Kemer (Türkei) im Limra-Hotelkomplex mit der ersten
Runde (15 Uhr) die diesjährigen Jugendweltmeisterschaften für Mädchen und Jungen
der Altersklassen U8 bis U18. Die Deutsche Schachjugend entsendet nicht weniger
als 35 Spieler zu den Meisterschaften und hofft, dass einige deutsche Kinder und
Jugendliche sich im oberen Teil des Feldes platzieren oder sogar in den Kampf um
die Medaillen eingreifen können. Allerdings ist die internationale Konkurrenz
nicht nur groß, sondern in einigen Verbänden auch sehr stark und ehrgeizig. Die
frisch gebackene U14-Vizeeuropameisterin Filiz Osmanodja (Bild) hat vielleicht
noch die besten Chancen auf eine Medaille.
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Die deutschen Teilnehmer... |
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13.11.2009

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Beginn der Jugendweltmeisterschaften
Gestern begannen in Kemer, unweit des Touristenzentrums Antalya, die
Jugendweltmeisterschaften für Mädchen und Jungen der Altersklassen U8 bis U18. Traditionell werden die internationalen Jugendturniere als großes Massenspektakel mit
mehreren hundert Kindern durchgeführt, die nun zusammen mit ihren Betreuern
nach Abschluss der Hauptsaison für eine Woche die Urlaubsanlagen bevölkern.
In diesem Jahr hat der Deutsche Schachbund 35 Kinder und Jugendliche zur Jugend-WM geschickt
Ein Blick auf die Setzlisten lehrt, dass die deutschen Teilnehmer von der
absoluten Spitze in ihren Alterklassen, zumindest in Bezug auf die
Wertungszahlen, zumeist doch ein Stück entfernt sind. Die besten Spieler
kommen aus Russland, der Ukraine, Aserbeidschan, Georgien, seit einigen
Jahren zunehmend aus Indien und neuerdings der Türkei. Immerhin liegen aber
Theo Gungl (U 8, Nr. 10), Jonas Lampert (U 12, Nr. 15), Hanna-Marie Klek
(U14 M, Nr.6) Filiz Osmanodja (U 14 M, Nr.9), Patrick Zelbel (U16, Nr.
17) und Sebastian Bogner (U 18, Nr. 7) doch in Sichtweite möglicher
Medaillenplätze. Die gestrigen Ergebnisse wurden noch nicht veröffentlicht,
Bend Vökler und die Turnierseite liefern erste Informationen und Bilder aus
Kemer.
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14.11.2009

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Startprobleme in Kemer
Eine Massenveranstaltung wie die Jugendweltmeisterschaft ordentlich in Gang zu
setzten, ist sicher kein leichtes Unterfangen. Bundesjugendtrainer Bernd Vökler
berichtet über diverse Startprobleme, z.T. auch grundsätzliche organisatorische
Schwierigkeiten bei der Jugend-WM in Kemer mit unangenehmen Auswirkungen für
Spieler, Trainer, Betreuer oder Eltern. So durfte begleitende Eltern den
Spielsaal nur zur ersten Runde betreten und müssen nun vor dem Hotel ausharren,
wenn sie ihre Kinder später bei Dunkelheit zur Unterkunft begleiten möchten.
Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, dass Trainer und Schützlinge sich
zwischen den Runden nicht sehen können, sofern sie in verschiedenen Hotels
untergebracht sind, weil das Sicherheitspersonal keinerlei Durchlass gewährt Im
U 12-Turnier herrscht zudem großer Sauerstoffmangel. Die Ergebnisse der
deutschen Spielerin den ersten beiden Runden sind durchwachsen. Den besten Start
hatten Alexander Donchenko (U12), Hanna-Marie Klek (14w, Bild) und Julian
Jorczik (U18) mit jeweils zwei Siegen. Medaillenhoffnung Filiz Osmanodja legte
mit 1/2 aus 2 einen Fehlstart hin. Im U16-Turnier hat sich Favorit Nils
Grandelius aus Schweden gleich an die Spitze gesetzt, während Konkurrent Illya
Nyzhnyk ebenfalls schon ein Remis abgab.
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16.11.2009

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Jugend-WM: Limra oder Daima
Ein Streit zweier Hotelmanager überschattet den Aufenthalt der deutschen
Delegation bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Kemer. Während die Trainer im
Hotel Daima (weißes Bändchen) untergebracht sind, wohnen Kinder im Hotel
Limra (rotes Handgelenkbändchen). Dies wäre eigentlich kein Problem, da die
beiden Häuser nur 100 Meter auseinander liegen. Allerdings haben die
Hotelmanager der Hotels festgelegt, dass die Überquerung der "Grenze"
strengstens untersagt ist. Zwei Kinder, die sich illegalerweise zu ihren
Trainern ins andere Hotel geschlichen haben, wurden deshalb gemaßregelt.
Bundesjugendtrainer Benrnd Vökler beklagt sich in seinem Bericht, dass das
Problem von den Organisatoren ignoriert wird. Im Turnier spielen einige
deutsche Spieler vorne mit, darunter Sebastian Bogner, Hanna -Marie Klek
oder Alexander Donchenko. Nun wurden auf der Webseite des Veranstalters auch
Partien veröffentlicht, allerdings nur die zweite Runde. Heute wird eine
Doppelrunde gespielt (13 und 17 Uhr).
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19.11.2009

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Jugend WM: Medaillenchancen für Hanna-Marie Klek
Nach sieben von elf Runden ist Sebastian Bogner weiter in Sichtweite der
Medaillenplätze in der Klasse U18. Der deutsche Großmeister weist 5 Punkte
auf, was in einer Gruppe von 12 Spielern mit gleicher Punktzahl derzeit
Platz 8 bedeutet. Davor sind noch je zwei Spieler mit 6 Punkten, darunter
der führende Spanier Salgado, bzw. 5,5 Punkten platziert. In der Gruppe U18w
liegt die Russin Anastasia Savina alleine mit 6,5 Punkten in Front, gefolgt
von der Türkin Kubra Ozturk. Diana Hannes liegt mit 4 Punkten im vorderen
Mittelfeld, ebenso Anna Endress bei gleicher Punktzahl in der U14w. Wie groß
die Leistungsdichte in manchen Gruppen ist, zeigt die Platzierung von
Topfavorit Nils Grandelius (SWE) in der Gruppe U16. Der Setzlistenerste ist
dort mit 4 Punkten nur auf Platz 35. Hanna-Marie Klek (Bild) ist bei den
U14w mit 5,5 Punkten Vierte und bestplatzierte Deutsche überhaupt. Gut im
Rennen liegt weiter auch Alexander Donchenko (U12, 5 P., Elfter).
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23.11.2009

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Keine deutsche Medaille bei Jugend-WM
Die Hoffnungen auf eine deutsche Medaille bei der Jugend-WM haben sich nicht
erfüllt. Zum Ende des Turniers verloren Alexander Donchenko (U10) und
Sebastian Bogner (U18) den Anschluss zur Spitze und platzierten sich im
Mittelfeld. Nur Hanna-Marie Klek konnte bis zum Schluss in der Spitzengruppe
ihrer Altersgruppe mitspielen- zu einer Medaille reichte es aber nicht.
Immerhin war sie aber mit 7,5 Punkten und 1,5 Punkten Rückstand auf die
Erste auf Platz 8 beste deutsche Teilnehmerin. Die Länderwertung gewann
Russland knapp vor Indien und China. Die inoffizielle Familienwertung geht
klar an Familie Cori aus Peru. Deysi Cori (Bild) gewann Gold in der Gruppe
U16 Mädchen. Bruder Jorge holte den Weltmeistertitel in der U14.
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