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Europameisterschaft Budva 2009
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06.03.2009

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Start der Europameisterschaft in Budva
Heute begann in Budva, der Sage nach vor 2500 Jahren von Thebens König Kadmos
gegründet, die 10. Europameisterschaft. Von den 310 Spielern, die an den Start
gegangen sind, qualifizieren sich die ersten 22 für den kommenden Worldcup. Zu
den Top-Favoriten gehören Titelverteidiger Sergei Tiviakov, Francisco Vallejo
Pons, Vladimir Akopian, aber auch Arkadij Naiditsch. Mit Igor Khenkin und Georg
Meier sind zwei weitere Spieler der deutschen Nationalmannschaft nach Montenegro
gereist. Nicht für alle Favoriten begann die Europameisterschaft nach Plan:
Vallejo kam gegen IM Doric nicht über ein Remis hinaus. Alexander Areshchenko
musste gegen den türkischen IM Edogdu gar eine Niederlage hinnehmen. Naiditsch
und Meier kamen zu vollen Punkten, Khenkin spielte remis. Der Veranstalter
überträgt die ersten 30 Bretter live (ab 15 Uhr) und hat eine sehr
übersichtliche und aktuelle Webseite ins Netz gestellt.
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07.03.2009

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Euro: Georg Meier in der Spitzengruppe
Nach zwei Runden bei den Europameisterschaften in Budva sind noch 38 Spieler mit
optimaler Punktausbeute im Feld. darunter auch Georg Meier, der heute ebenso
gewann wie Igor Khenkin. Arkadij Naiditsch spielte remis. Auch Titelverteidiger
Sergey Tiviakov musste gegen Valery Popov einen halben Punkt abgeben.
Österreichs Markus Ragger gewann gegen David Navara. Neben vielen jungen
ehrgeizigen Spielern sind mit Jan Timman, Ulf Andersson (Bild) und Alexander
Beliavsky auch einige "lebende Schachlegenden" im Feld zu finden.
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09.03.2009

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Georg Meier mit 3 aus 3
GM Georg Meier ist weiter gut in Form. Nach seinem 2. Platz im A-Turnier beim
Schachfestival in Nancy liegt er bei der Europameisterschaft in Budva mit 3
Punkten aus 3 Partien zusammen mit acht weiteren Spielern ohne Punktverlust
an der Spitze. In der dritten Runde besiegte Meier Ivan Popov, der energisch
taktische Verwicklungen suchte, aber in einen trockenen Konter rannte. Die Europameisterschaft
dauert noch bis zum 19. März und ist mit 62 Spielern über 2600 Elo
sehr stark besetzt.
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der 3. Runde..., Georg Meier - Ivan
Popov...
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10.03.2009

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Georg Meier führt bei der Euro
Mit 4 aus 4 führt Georg Meier mit etwas besserer Zweitwertung gegenüber dem
punktgleichen Ernesto Inarkiev das Feld bei der Europameisterschaft an.
Gestern kam der Bremer Bundesligaspieler zu einem Schwarzsieg gegen Merab
Gagunashvili. Hinter den beiden Führenden hat sich eine Verfolgergruppe mit
11 Spielern und 3,5 Punkten gebildet. Auch die beiden anderen deutschen
Nationalspieler kamen zu Punkten: Arkadij Naiditsch spielte remis gegen
Sergei Zhigalko und liegt mit 3 Punkten auf einem der begehrten
Qualifikationsplätzen für den World Cup. Igor Khenkin gewann gegen Ioannis
Papadopoulos.
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11.03.2009

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Euro: Meier bleibt spitze, Naiditsch holt auf
Mit den weißen Steinen begnügte sich Georg Meier im gestrigen Spitzenspiel
der Europameisterschaft gegen Ernesto Inarkiev mit einem Remis. Sanan
Sjugirov schloss dadurch nach einem Sieg über Loek van Wely zur Spitze auf.
Arkadij Naiditsch gewann seine Partie gegen Athanasios Mastrovasilis und
verkürzte damit seinen Rückstand auf die Spitzenreiter auf einen halben
Punkt. Insgesamt 23 Spieler bilden nun mit 4 Punkten die Verfolgergruppe.
Heute treffen an Tisch Eins Inarkiev und Sjugirov aufeinander. Meier spielt
mit Schwarz an Tisch Zwei gegen Ivan Cheparinov.
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12.03.2009

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Budva: Zweimal Ernesto
Nach seinem Sieg über Sanan Sjugirov im gestrigen Spitzenspiel hat Ernesto
Inarkiev (5,5 P.) die alleinige Führung bei der Europameisterschaft in Budva
übernommen. Offenbar hat ihn der Spirit seines Namenspatrons, dessen Bildnis
er auf seinem Armband trägt, bei seinem Schach beflügelt. Georg Meier und
Ivan Cheparinov trennten sich Remis. Der Trierer bildet nun zusammen mit
David Navara, der gegen Ciprian-Costica Nanu gewann, und Andrej Volokitin,
der Tigran L Petrosian besiegte, mit einem halben Punkt Rückstand die
Verfolgergruppe. Arkadi Naiditsch remisierte gegen Mikhail Kobalia und
belegt im Klassement derzeit Platz Sieben. Igor Khenkin unterlag Miodrag R
Savic und fiel auf Rang 188 zurück (3 P.). Georg Meier spielt heute mit
Schwarz gegen David Navara, Arkadij Naiditsch mit Weiß gegen Rauf Mamedov.
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13.03.2009

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Budva: Volokitin entthront Inarkiev
Der gestrige Spitzenkampf zwischen Spitzenreiter Ernesto Inarkiev und Andrei
Volokitin bei der Europameisterschaft in Budva endete zugunsten des Ukrainers
Volokitin, der dadurch die alleinige Führung übernahm (6 P.). Georg
Meier ereichte in seiner Partie gegen David Navara ein besseres Endspiel,
doch zum Sieg reichte es nicht. Auch Arkadij Naiditsch kam gegen Rauf
Mamedov nicht über ein Remis hinaus. Ebenfalls Remis spielte Igor Khenkin.
Eine seiner sehr seltenen Niederlagen musste Titelverteidiger Sergei
Tiviakov hinnehmen. Er verlor gegen Ioannis Papaioannou und fiel auf Platz 41
zurück. Meier bleibt mit nun 5,5 Punkten in der Verfolgergruppe, die
sich auf neun Spieler vergrößert hat. Naiditsch führt die Gruppe der Spieler
mit 5 Punkten an.
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15.03.2009

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Budva: Volokitin gestoppt, Meier weiter stark
Genau 100 Züge dauerte gestern Georg Meiers Versuch, seine Partie gegen Boris Grachev zu
gewinnen. Am Ende erwies sich der Mehrbauer des Trierers als wertlos und die
Partie endete remis. Trotzdem behält der deutsche Spitzenspieler Fühlung zur
Spitzengruppe, die nun aus Ernesto Inarkiev und Baadur Jobava besteht. Der
Georgier besiegte den bis dato führenden Andrej Volokitin mit Schwarz und zog mit Inarkiev gleich
(beide 6,5 P.). Arkadij Naidisch spielte remis und belegt Platz 19. Igor Khenkin
gewann seine Partien und liegt im Mittelfeld. Den Ruhetag nutzten einige Spieler
zum Ausflug auf das Fußballfeld, wo vor allem Loek van Wely einen
ausgezeichneten Eindruck hinterließ. Angeblich soll Schalke schon seine Fühler
ausgestreckt haben.
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16.03.2009

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Budva: Sokolov schlägt Meier und schließt zur Spitze auf
Die Europameisterschaft in Budva ist auf die Zielgerade eingebogen - die
Remisquote steigt. An den ersten 16 Tischen wurden nur drei Partien
entschieden, darunter die von Ivan Sokolov gegen Georg Meier. Der deutsche
Spitzenspieler musste seine erste Niederlage quittieren und fiel auf Platz
21 zurück. Arkadij Naiditsch sorgte indes mit seinem Sieg über Victor
Mikhalevski für eine weitere entschiedene Partie und verbesserte sich auf
Platz elf. Igor Khenkin spielte gegen Manuel Lopez Martinez remis. An der
Spitze liegen nun weiter Ernesto Inarkiev und Baadur Jobava. Aufgeschlossen
hat Ivan Sokolov (alle 7 Punkte).
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17.03.2009

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Budva: Stichkämpfe um Titel und Qualifikation
Nach der inzwischen bei dieser Turnierform fast schon obligatorischen
Schlussrunden-Remisorgie kamen bei der Europameisterschaft in Budva gleich elf
Spieler mit 8 Punkten ins Ziel und werden morgen ab 10 Uhr die Stichkämpfe um
den Titel spielen. Mit dabei ist Arkadij Naiditsch. Auch um einige restliche Qalifikationsplätze für den World Cup wird gestochen. Georg Meier gewann heute
seine letzte Partie und ist bereits qualifiziert.
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17.03.2009

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Euro: Naiditsch schlägt Jobava und hat Titelchancen
In nur 18 Zügen war gestern Schluss für Baadur Jobava. Zu diesem Zeitpunkt
hatte Arkadi Naiditsch dem Co-Spitzenreiters mit hübscher Taktik bereits
entscheidend Material abgenommen. Da die beiden anderen Spitzenreiter
Inarkiev und Sokolov sich remis trennten und einige weitere Partien aus der
Gruppe der Spieler mit 6,5 Punkten entschieden wurden, kam es zum breiten
Schulterschluss an der Spitze, die nun von neun Spielern gebildet wird.
Georg Meier erreichte gegen Vladimir Akopian eine gute Position, kam aber
nach einer Stellungswiederholung schließlich "nur" zu einem Remis und fiel
knapp aus den Qualifikationsplätzen für den World-Cup. Naiditsch kann in der
heutigen Schlussrunde gegen Inarkiev um den Titel kämpfen. Meier muss wohl
gegen Miodrag Savic punkten, um Chancen auf die Qualifikation zum World Cup
zu haben.
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18.03.2009

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Tomashevsky ist Europameister
Nach 11 Runden mit langen Partien war heute noch einmal für einige Spieler
ein langer Schnellschachkampftag angesagt. Unter den elf punktgleichen
Spielern an der Tabellenspitze wurde ein K.-o.-Turnier zur Ermittlung der
Medaillenränge veranstaltet. Mit dabei war auch Arkadij Naidistch, der aber
in der zweiten Runde trotz dreier Remis gegen Vladimir Malakhov ausschied,
weil er die entscheidende Blitzpartie mit Weiß hätte gewinnen müssen.
Malakhov kam bis ins Endspiel, wo er auf Evgeny Tomashevsky traf. Dort
gewann Tomashevsky die erste Partie, überschritt aber in der zweiten in
Remisstellung offenbar die Zeit. So wurde die 10. Europameisterschaft
schließlich durch eine Blitzpartie entschieden. Hier musste Tomashevsky mit
Weiß und einer Minute mehr Zeit gewinnen, während Malakhov ein Remis
reichte. In Gewinnstellung (Matt in 6) stellte Malakhov dann einen Turm ein
und verlor die Partie. Europameister wurde Evgeny Tomashevsky. Silber:
Vladimir Malakhov. Bronze: Baadur Jobava.
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