Amber 2008

14.03.2008

Das 17. Amber-Turnier in ... Nizza

Eigentlich ist das von der Euwe Gesellschaft organisierte und von dem zweimaligen Fernschachweltmeister Joop van Oosterom gesponserte Turnier fest mit dem Namen Monacos verbunden, auch wenn es gar nicht immer dort stattgefunden hat. Doch diesmal ist Nizza der Schauplatz des berühmten Blind-und Schnellschachturniers. Dort werden ab morgen 12 der weltbesten Schachspieler im Hotel Palais de la Mediterranée versuchen, möglichst viel auf dem leeren Brett der Schachbrettgrafik auf ihrem Monitor zu sehen. Das Hotel ist eines jener Reihe von Luxushotels an der Promenade des Anglais in Nizza, wo einst Königin Victoria die Wintermonate verbrachte und natürlich auch noch ein bekannter Film spielt
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16.03.2008

Amber: Anands schickes Damenopfer

Nach zwei Tagen führt Vishy Anand zusammen mit Levon Aronian und Vassily Ivanchuk beim kombinierten Amber Blindschach-und Schnellschachturnier, das in diesem Jahr in Nizza stattfindet. Zum Auftakt gelang dem Inder ein ausgesprochen hübscher und kaltblütiger Schluss in seiner Schnellschachpartie gegen Kramnik. Die beiden Kontrahenten hatten sich zuvor nichts geschenkt und Appetit auf auf das kommende WM-Match in Bonn gemacht.
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Partien und Bilder...

18.03.2008

Amber: Anand weiter spitze

Auch nach der gestrigen dritten Runde behält Viswanathan Anand die Führung beim im 17. Amberturnier. Der Weltmeister trennte sich von Veselin Topalov sowohl in der Blindpartie wie im Schnellschach remis. Auch das Duell der Youngster zwischen Sergey Karjakin und Magnus Carlsen endete 1:1. Carlsen gewann seine Partie im Blindschach, Karjakin im Schnellschach. Jeweils 1,5:0,5 siegten Leko gegen Morozevich, Gelfand gegen Aronian, Mamedyarov gegen Kramnik und van Wely gegen Ivanchuk.
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19.03.2008

Amber: Leko schlägt Anand

Nach seiner Niederlage im Schnellschach gegen Peter Leko in der gestrigen vierten Runde fiel der bisherige Spitzenreiter des Amberturniers Viswanathan Anand auf Platz vier zurück. Topalov, Aronian und Ivanchuk gewannen ihre Kämpfe gegen Mamedyarov, Carlsen und Karjakin jeweils mit 1,5:0,5 und zogen damit am Weltmeister vorbei. Van Wely gewann mit dem gleichen Ergebnis gegen Gelfand, ebenso Kramnik gegen Morozevich.
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21.03.2008

Aronian führt in Nizza

Der Sieger der gestrigen fünften Runde des Amber-Turniers heißt Levon Aronian. Der Wahlberliner schlug Vassily Ivanchuk mit 1,5:0,5 und führt nun das Feld in der kombinierten Wertung aus Blindschach und Schnellschach mit 6,5 Punkten an. Nicht weniger als sechs Spieler bilden das Verfolgerfeld, das einen Punkt Rückstand auf den Spitzenreiter aufweist. Das seit dem WM-Kampf von 2006 so emotionsgeladene Duell zwischen Kramnik und Topalov endete 1,5:0,5 für den Russen. Bester Blindspieler ist Magnus Carlsen, bester Schnellschachspier Levon Aronian. Vor der Runde gedachten Zuschauer und Spieler dem am 18. März verstorbenen Thierry Foissez. Der Vorsitzende des größten Schachklubs von Nizza wurde nur 50 Jahre alt. Am Ruhetag hatten einige Spieler das Künstlerdorf Saint Paul de Vence besucht und sich dort das Grab von Marc Chagall angeschaut.
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23.03.2008

Amber: Aronian weiter in Führung

Auch nach sieben Runden liegt Levon Arionan weiter in Führung. Nach einem 1,5:0,5-Sieg in der gestrigen siebten Runde gegen Veselin Topalov beträgt der Vorsprung in der kombinierten Wertung aus Blindschach und Schnellschach einen Punkt vor Viswanathan Anand. Der Weltmeister spielte heute 1:1 gegen Magnus Carlsen, wobei dem jungen Norweger im Schnellschach der erste Sieg gegen Anand überhaupt gelang. Hinter Aronian und Anand folgen Leko, Kramnik und Carlsen mit einem weiteren halben Punkt Rückstand. Im Blindschach hat sich Alexander Morozevich an die Spitze gesetzt, während Aronian den Schnellschachwettbewerb dominiert.
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24.03.2008

Amber: Aronian bleibt in Führung

Auch nach der am Ostersonntag gespielten achten Runde konnte Spitzenreiter Levon Aronian seinen Vorsprung im 17. Amberturnier halten. Mit einem 1,5:0,5-Sieg wehrte er im Spitzenspiel den Versuch seines engsten Verfolgers Viswanathan Anand erfolgreich ab, den Vorsprung zu verkürzen. In einer wilden Partien besiegte Aronian Anand im Blindspiel. Von der Niederlage des Weltmeisters profitierte Magnus Carlsen, der nach einem 2:0 gegen Mamedyarov auf den zweiten Platz vorrückte. Die Bewohner Nizzas begrüßten die Frühlingsboten mit einem bunten Ostermarkt (Bild).
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26.03.2008

Amber: Aronian baut Vorsprung aus

Nach der neunten Runde hat Levon Aronian sich einen Vorsprung von 2,5 Punkten erarbeitet und wird schwerlich noch am Turniersieg zu hindern sein. Gestern gewann der Armenier mit 2:0 gegen Alexander Morozevich. Die Verfolgergruppe bilden nun Vladimir Kramnik, Peter Leko und Magnus Carlsen (je 10 P.). Viswanathan Anand verlor 0,5:1,5 gegen Vassily Ivanchuk und fiel auf Platz sieben zurück. Die rote Laterne trägt derzeit Skahriyar Mamedyarov, der gegen Leok van Wely mit 0,5:1,5 verlor.
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27.03.2008

Amber: Aronian vorzeitig Sieger

Eine Doppelrunde vor Schluss steht Levon Aronian als Sieger des 17. Amberturniers fest. Mit 2,5 Punkten Vorsprung kann der Armenier mit Wohnsitz in Berlin auch dann nicht mehr eingeholt werden, wenn er in der Schlussrunde beide Partien verliert und einer seiner Verfolger beide Partien gewinnt. Die gestrige vorletzte Runde brachte keine großen Veränderungen in der Rangfolge. Hinter Aronian liegen mit Kramnik, Topalov, Leko und Carlsen vier Spieler mit 10 Punkten auf den folgenden Plätzen.
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28.03.2008

Levon Aronian überlegener Amber-Sieger

Mit großem Vorsprung hat Levon Aronian das 17. Amberturnier für sich entschieden. Dank seiner herausragenden Leistungen im Schnellschach und seiner sehr guten Blindschachergebnisse ging der Wahlberliner mit einem Vorsprung von 2,5 Punkten durchs Ziel. Kramnik, Leko, Topalov und Carlsen kamen als geteilte Zweite bis Fünfte auf 12 Punkte. Im Blindschachturnier lagen am Ende mit Kramnik, Aronian, Morozevich und Topalov vier Spieler mit 6,5 Punkten gleichauf. Im Schnellschachwettbewerb belegte Levon Aronian mit 8,5 Punkten den ungeteilten ersten Platz. Vassiliy Ivanchuk wies als Zweiter einen Rückstand von 1,5 Punkten auf.
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ChessBase Magazin 137

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