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09.09.2010

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Schulschachkongress in Hamburg
Die Deutsche Schachjugend und die Deutsche Schulschachstiftung laden zum 3.Schulschachkongress ein, der am
5./6. November in Hamburg stattfinden wird. Gastgeber ist Björn Lengwenus und
seine Ganztagsschule Fraenkelstraße. An den zwei Kongresstagen wird ein Vielzahl
von Autoren über verschiedene Themen und Aspekte des Schachunterrichts in den
Schulen referieren. Neben Kursen und Workshops gibt es Gelegenheit für Gespräche
und Erfahrungsaustausch. Außerdem wird eine Podiumsdiskussion zum Thema "Schach
im sozialen Brennpunkt“ , ein gemeinsamer Besuch des Kinofilms "Die
Schachspielerin" und erstmals eine "Schachpädagogissche Nacht" angeboten.
Eingeladen sind alle Lehrerinnen und Lehrer, die Schach an die Schulen bringen
möchten oder bereits unterrichten, Leiter von Schach-AGs, Inhaber des
Schulschachpatentes, Vereinsvertreter, die einen Kontakt zu Schulen aufbauen
möchten, beziehungsweise schon Schach-AGs an Schulen betreuen und die
Schulschachreferenten aller Ebenen.
Ausschreibung mit Anmeldeformular...
Seminarübersicht...
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09.09.2010

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Georg Meier führt in Brüssel
Der deutsche Spitzenspieler Georg Meier führt zusammen mit dem Belgier Bart
Michiels das Feld beim Inventi-Turnier in Brüssel an. Beide Spieler konnten in
den bisherigen sechs Runden zwei Partien gewinnen und spielten viermal Remis.
Georg Meier wird damit seiner Favoritenrolle gerecht, die er sich zusammen mit
Ivan Sokolov teilt. Die Performance des bosnischen Großmeisters leidet
stattdessen unter einer Niederlage, die diesem in Runde Eins gegen Stefan Docx
widerfuhr. Der dritte Spieler mit mehr als 2600 Elo, Istratescu, liegt auf Platz Drei.
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Inventi Infobroschüre (pdf)...
Tabelle, Partien... |
08.09.2010

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Shanghai: Shirov und Kramnik lösen Ticket nach Bilbao
Schon gestern nach seinem Partiegewinn gegen Wang Hao stand Alexei Shirovs
Turniersieg beim Shanghai Masters vorzeitig fest. Heute ging es in der
Schlussrunde vor allem darum, wer den Spanier zum Finale nach Bilbao begleiten
darf. Nachdem Vladimir Kramnik in der gestrigen 5.Runden Levon Aronian besiegen
konnte, zog er mit dem Armenier in der Tabelle gleich. Aronian konnte heute
gegen Shirov mit Schwarz im Marshallangriff keinen Boden gut machen und auch
Kramnik begnügte sich trotz Weißvorteils gegen Wang Hao mit der Punkteteilung.
Nun musste ein Stichkampf entscheiden. Kramnik und Aronian gewannen je eine
Partie. Dann setzte sich der Exweltmeister schließlich in der
"Armageddon-Partie" durch. Josu Fernandez und María del Mar Asensio
verabschieden sich aus der Shanghai mit spektakulären Aufnahmen.
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Shanghai, Endstand, alle Partien... |
08.09.2010

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Fritz Baumbach wird 75
Fritz Baumbach ist einer der Sportler, der die letzte Sportmedaille der DDR errungen hat. Im Jahr 1995 erhielt die DDR-Fernschachmannschaft nämlich die Bronzemedaille für eine Fernschacholympiade, die acht Jahre begonnen hatte. Schach ist eben manchmal dauerhafter als Staaten und eine Fernschachpartie nimmt gelegentlich schon einmal etwas Zeit in Anspruch. Die längste Partie, die Fritz Baumbach je gespielt hatte, dauerte fünf Jahre und elf Tage. Nachdem diese Partie remis endete, war Baumbach der 11. Fernschachweltmeister - bei Weitem aber nicht der einzige Titel, den der Fernschachgroßmeister je errungen hat. Zu diesen gehört beispielsweise auch die DDR-Einzelmeisterschaft - und zwar im Nahschach. Heute wird Fritz Baumbach 75 Jahre alt und Schach ist immer noch einer seiner Lebensmittelpunkte. Sofern die Zeit es ihm erlaubt. Der Jubilar ist nämlich immer noch als Patentanwalt berufstätig. Dagobert Kohlmeyer sprach mit dem deutschen "Fernschachpapst" über Erfolge und kuriose Begebenheiten.
Zum Interview.... |
08.09.2010

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Tereick gewinnt in Eupen
Tereick und Hautot siegen in Eupen
Ende August fand in Eupen ein Normenturnier für den IM-Titel statt. Organisator war der Schachverband der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, der zusammen mit den Schachfreunden im Grenzgebiet von Deutschland einen florierenden grenzübergreifenden Schachaustausch pflegt. Zehn Spieler nahmen teil, die ungeachtet ihrer nationalen Herkunft zumeist in Diensten der umliegenden Schachvereine stehen. Am Ende waren Benjamin Tereick und Stephane Hautot erfolgreich und konnten die gewünschte IM-Norm verbuchen. Benjamin Tereick (Bild) trug sich zudem als Turnierseiger ein.
Bericht, Bilder, Partien... |
07.09.2010

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Neu: Jan Gustafsson im Web
"Kann man Schach vermarkten?", lautete eine Frage, die im Zusammenhang mit
dem Honorarstreit des Deutschen Schachbundes mit seinen A-Nationalspielern
diskutiert wurde. Die endgültige Antwort zu dieser Frage steht noch aus. Der
deutsche Spitzenspieler Jan Gustafsson hat für sich persönlich allerdings schon
einmal gute Voraussetzungen geschaffen. Am letzten Freitag besuchte der
Hamburger Großmeister seine Lieblings-Schach-TV-Sendung im Internet "TV
ChessBase" und stellte dort u.a. seine neue Webseite vor. "Wer als Schachspieler
professionell arbeiten will, braucht auch eine professionelle Visitenkarte",
begründete Gustafsson seinen neuen Webauftritt. Im Internet spielt "Gusti" damit
nun in der gleichen Liga wie die Profi-Fußballer. Seine Agentur ist die gleiche,
die z.B. auch schon den Webauftritt von Manual Neuer gestaltet hat.
GM Jan
Gustafsson...
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07.09.2010

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"Schach, Ringen, Gewichtheben"
Bekanntlich haben z.B. Schach und Boxen oder auch Schach und Fußball vieles
gemeinsam - behaupten zumindest Boxer und Fußballer. Aber auch Schach und
Gewichtheben haben zumindest eine Gemeinsamkeit: Beide Sportarten sind populärer
als Fußball - in Aserbaidschan. Mit Mamedyarov, Radjabov und Gashimov hat das
kleine Land (9 Mio. Einwohner) drei Spieler in der Riege der Supergroßmeister
untergebracht, während das große "Schachland" Deutschland in den letzten 20
Jahren keinen einzigen Weltklassespieler mehr hervor gebracht hat. Wie ist das
möglich? Vermutlich mit Geld und einer guten Ausbildung. Geld fließt in
Deutschland stattdessen in großer Menge in den Fußball. Deshalb sieht
Aserbaidschans Fußballnationaltrainer Berti Vogts sein Team im heutigen
Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und Aserbaidschan ohne Chance.
Vielleicht kommt es ja auch bei der nächsten Schacholympiade in Khanty-Mansiysk
zum Aufeinandertreffen der beiden Länder - dann aber unter umgekehrten
Vorzeichen. Immerhin steht Vogts heute sein A-Team zur Verfügung.
Vogts in der FAZ...
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07.09.2010

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Shanghai: Shirov zieht durch
Eine Runde vor dem Ende steht Alexei Shirov beim Shanghai Masters schon als
Sieger fest. Mit den schwarzen Steinen hatte der Spanier heute gegen Wang Hao
erneut in einer wilden Partie das bessere Ende für sich. Der Chinese stand
wieder sehr aussichtsreich und brachte im Königsangriff ein Qualitätsopfer, das
aber nur zum Remis reichen sollte. Doch statt Dauerschach zu geben, spielte Wang
Hao weiter auf gewinn und unterlag dann im Endspiel dem hellwachen Shirov. Auch
Vladimir Kramnik kam heute zum ersten vollen Punkt gegen Aronian, den er damit
in der Tabelle einholte. Die besten Zwei qualifizieren sich für das Final in
Bilbao, wo sie auf Anand und Carlsen treffen. Das Shanghai Masters bietet
Spielern und Journalisten auch Gelegenheit, eine der dynamischsten Städte der
Welt näher kennen zu lernen. Josu Fernandez und seine baskischen Schachfreunde
haben die Eindrücke in Bildern fest gehalten.
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Schachspielen wie Shirov...
Tabelle, Partien, Shanghai... |
07.09.2010

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Nepomniachtchi gewinnt Higher League
Mit 7 Punkten aus 10 Runden gewann Ian Nepomniachtchi das "Higher League"-Turnier
in Irkutsk. Der Wettbewerb wurde mit 48 Spielern als Qualifikation zum
"Superfinale" der Russischen Meisterschaft ausgetragen. Außer dem Sieger
qualifizierten sich Denis Kismatullin, Vladimir Potkin, Vadim Zvjaginsev und
Igor Kurnosov für die Endrunde. Ein zur gleichen Zeit in St. Petersburg
durchgeführtes Qualifikationsturnier der Frauen (hier: "Major League") wurde von
Nazi Paikidze gewonnen.
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06.09.2010

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Georg Meier gut in Form
Die Elo-Kurve Georg Meiers, 23 Jahre alter Großmeister aus Trier und Nummer
2 der Deutschen Rangliste, zeigt kontinuierlich nach oben. Im Juli 2001 hatte
er eine Elo-Zahl von 2074, zehn Jahre später kommt er auf 2659 Punkte.
Beim Kategorie 10 Turnier im belgischen Antwerpen könnte Meier seine Zahl
noch weiter in die Höhe schrauben. Als Nummer Eins der Setzliste ist er
gut ins Turnier gestartet und liegt nach drei Runden mit 2 Punkten zusammen
mit drei weiteren Spielern an der Spitze. Die Nummer Zwei der Setzliste, GM
Ivan Sokolov, tut sich deutlich schwerer. Mit einer Niederlage und zwei Remis
bleibt er bislang hinter den Erwartungen zurück.
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Georg Meiers Rating-Chart...
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