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10.09.2010

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Bent Larsen verstorben
Sechs Monate nach seinem 75sten Geburtstag verstarb gestern in Buenos Aires der
frühere Weltklassespieler Bent Larsen. Bent Larsen wurde am 4. März 1935 in
Tilsted geboren und entwickelte sich fast als Autodidakt zu einem der besten
Schachspieler der Welt. Zwischen 1964 und 1971 war der Däne neben Robert Fischer
der beste westliche Großmeister und spielte beim Vergleich UdSSR gegen den Rest
der Welt (Belgrad, 1970) an Brett Eins das "Weltauswahl", wo er sich von Spassky
mit 1,5:1,5 trennte und Stein besiegt. Sechsmal wurde Larsen dänischer Meister,
sechsmal spielte er für Dänemark auf Schacholympiaden. 1971 war Larsen
(historische Elozahl: 2755) Nummer Drei in der Weltrangliste, wurde aber im
gleiche Jahr von Fischer beim Kandidatenkampf mit 0:6 geschlagen. 1976 gelang
Larsen als letzter großer Erfolg der Sieg beim Interzonenturnier in Biel. Seit
1980 lebte Larsen mit seiner Frau in Buenos Aires. Larsen begeisterte in seiner
aktiven Zeit die Schachwelt durch sein kämpferisches und originelles Schach.
(Foto von Peter Heine Nielsen)
Peter Münder zum 75sten Geburtstag...
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10.09.2010

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TV ChessBase: Schach ist Chaos
Für manche Spieler ist eine Partie der Versuch Ordnung herzustellen. Doch
manchmal widersetzen sich eigene und fremde Figuren ganz einfach. Stattdessen
entsteht Chaos. Wir zeigen heute eine Partie, die so chaotisch wird, dass
niemand mehr Kontrolle darüber erlangen kann. Nicht einmal eine Schachengine.
Am Mikrofon: Oliver Reeh und André Schulz.
Ab 17 Uhr. (Kostenloser Zugang für Fritz 12- Premiummitglieder).
Schach spielen im Internet...
Fritz
12 im Shop...
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10.09.2010

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Europameisterschaft im chinesischen Schach
An diesem Wochenende findet in Hamburg die Europameisterschaft im Xiang Qi
statt. Gastgeber ist das Yu Garden Teehaus. Xiang Qi ist der Name des
chinesischen Schachs, das mit anderen Figuren und anderen Regeln gespielt wird,
dessen Verwandtschaft zum westlichen Schach aber unverkennbar ist. Naturgemäß
kommen die weltbesten Spieler aus China, Erst auf Platz Zehn der Weltrangliste
folgt ein Vietnamese. Auch die kleine deutsche Xiang Qi-Gemeinde hat eine
Rangliste, wobei die Spitzenplätze von in Deutschland lebenden Chinesen
eingenommen werden. Witzigerweise ist uns der Namens des besten deutschstämmigen
Spielers wohlbekannt. Es handelt sich um Dr. Robert Hübner, der 1993 sogar an
einer Weltmeisterschaft im chinesischen Schach teilnahm. Dr. René Gralla
erinnert sich.
Turnierseite...
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10.09.2010

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Interview mit Michael Langer, Vizepräsident Finanzen des DSB
Die gescheiterten Verhandlungen um die Honorare der Nationalmannschaft hat auch ein Licht auf die Finanzen des Schachbundes geworfen. Für den Außenstehenden wirkt es absurd, dass es dem Schachbund trotz eines Jahresetats von 900.000 Euro nicht möglich war, die von den A-Nationalspielern zusätzlich insgesamt geforderten 10.000 Euro Honorar aufzubringen, während z.B. für Training Geld zur Verfügung steht. Im Gespräch mit Johannes Fischer erläutert Michael Langer, Vizepräsident Finanzen, den Etat des Deutschen Schachbundes und die Aufteilung in den Hauptetat und die Leistungen der Wirtschaftsdienst GmbH. Diese wurde einst aus steuerlichen Gründen gegründet. Derzeit werde das Modell allerdings geprüft. In Bezug auf die Verhandlungen mit den Nationalspielern räumt Michael Langer Versäumnisse in der Kommunikation ein und wünscht sich generell eine offensivere Informationspolitik im Schachbund. Allerdings fehle es auch an Ressourcen.
Interview mit Michael Langer... |
09.09.2010

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Allein gegen "die Welt"
Das jüngste Model des niederländischen Jeans-Label G-Star behauptet von sich,
der beste Schachspieler der Welt zu sein. "Da könnte ja jeder kommen...," haben
sich die G-Star-Leute vielleicht gedacht und für morgen eine Nachprüfung dieser
Einschätzung angeordnet. In einer Internetpartie muss Magnus Carlsen den Beweis
antreten, dass er tatsächlich besser ist als alle anderen in der Welt. Judit
Polgar, Maxime Vachier-Lagrave und Hikaru Nakamura werden die weltweiten
Schachfreunde mit Vorschlägen füttern, müssen sich aber beeilen - die Partie
wird mit einer Bedenkzeit von genau 1 Minute pro Zug gespielt. Soviel Zeit hat
Carlsen für jeden Zug und soviel Zeit dürfen die drei Großmeister zum Finden
ihrer Vorschläge in Anspruch nehmen. "Die Welt" kann sich dann 1,5 Minuten für
ihre Abstimmung Zeit lassen. Glück für Magnus Carlsen: Die Farbauslosung
bescherte ihm die weißen Steine. Die Partie kann auf der G-Star-Wettkampfseite
und im Fritzserver verfolgt werden. Partienbeginn 18 Uhr MESZ. Magnus Carlsen
wird die Partie im Penthouse des Cooper Square Hotels in New York spielen.
Kommentator ist Maurice Ashley. Gestern war Carlsen Gast im holländischen
Fernsehen und schlug dort IM Hans Böhm in einer Bullett-Partie.
G-Star Wettkampfseite...
Penthouse
of the Cooper Square Hotel in New York...
Mehr Informationen
(engl.)...
Carlsen im TV... |
09.09.2010

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Schulschachkongress in Hamburg
Die Deutsche Schachjugend und die Deutsche Schulschachstiftung laden zum 3.Schulschachkongress ein, der am
5./6. November in Hamburg stattfinden wird. Gastgeber ist Björn Lengwenus und
seine Ganztagsschule Fraenkelstraße. An den zwei Kongresstagen wird ein Vielzahl
von Autoren über verschiedene Themen und Aspekte des Schachunterrichts in den
Schulen referieren. Neben Kursen und Workshops gibt es Gelegenheit für Gespräche
und Erfahrungsaustausch. Außerdem wird eine Podiumsdiskussion zum Thema "Schach
im sozialen Brennpunkt“ , ein gemeinsamer Besuch des Kinofilms "Die
Schachspielerin" und erstmals eine "Schachpädagogissche Nacht" angeboten.
Eingeladen sind alle Lehrerinnen und Lehrer, die Schach an die Schulen bringen
möchten oder bereits unterrichten, Leiter von Schach-AGs, Inhaber des
Schulschachpatentes, Vereinsvertreter, die einen Kontakt zu Schulen aufbauen
möchten, beziehungsweise schon Schach-AGs an Schulen betreuen und die
Schulschachreferenten aller Ebenen.
Ausschreibung mit Anmeldeformular...
Seminarübersicht...
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09.09.2010

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Georg Meier führt in Antwerpen
Der deutsche Spitzenspieler Georg Meier führt zusammen mit dem Belgier Bart
Michiels das Feld beim Inventi-Turnier in Antwerpen an. Beide Spieler konnten in
den bisherigen sechs Runden zwei Partien gewinnen und spielten viermal Remis.
Georg Meier wird damit seiner Favoritenrolle gerecht, die er sich zusammen mit
Ivan Sokolov teilt. Die Performance des bosnischen Großmeisters leidet
stattdessen unter einer Niederlage, die diesem in Runde Eins gegen Stefan Docx
widerfuhr. Der dritte Spieler mit mehr als 2600 Elo, Istratescu, liegt auf Platz Drei.
Turnierseite...
Inventi Infobroschüre (pdf)...
Tabelle, Partien... |
08.09.2010

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Shanghai: Shirov und Kramnik lösen Ticket nach Bilbao
Schon gestern nach seinem Partiegewinn gegen Wang Hao stand Alexei Shirovs
Turniersieg beim Shanghai Masters vorzeitig fest. Heute ging es in der
Schlussrunde vor allem darum, wer den Spanier zum Finale nach Bilbao begleiten
darf. Nachdem Vladimir Kramnik in der gestrigen 5.Runden Levon Aronian besiegen
konnte, zog er mit dem Armenier in der Tabelle gleich. Aronian konnte heute
gegen Shirov mit Schwarz im Marshallangriff keinen Boden gut machen und auch
Kramnik begnügte sich trotz Weißvorteils gegen Wang Hao mit der Punkteteilung.
Nun musste ein Stichkampf entscheiden. Kramnik und Aronian gewannen je eine
Partie. Dann setzte sich der Exweltmeister schließlich in der
"Armageddon-Partie" durch. Josu Fernandez und María del Mar Asensio
verabschieden sich aus der Shanghai mit spektakulären Aufnahmen.
Turnierseite...
Shanghai, Endstand, alle Partien... |
08.09.2010

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Fritz Baumbach wird 75
Fritz Baumbach ist einer der Sportler, der die letzte Sportmedaille der DDR errungen hat. Im Jahr 1995 erhielt die DDR-Fernschachmannschaft nämlich die Bronzemedaille für eine Fernschacholympiade, die acht Jahre begonnen hatte. Schach ist eben manchmal dauerhafter als Staaten und eine Fernschachpartie nimmt gelegentlich schon einmal etwas Zeit in Anspruch. Die längste Partie, die Fritz Baumbach je gespielt hatte, dauerte fünf Jahre und elf Tage. Nachdem diese Partie remis endete, war Baumbach der 11. Fernschachweltmeister - bei Weitem aber nicht der einzige Titel, den der Fernschachgroßmeister je errungen hat. Zu diesen gehört beispielsweise auch die DDR-Einzelmeisterschaft - und zwar im Nahschach. Heute wird Fritz Baumbach 75 Jahre alt und Schach ist immer noch einer seiner Lebensmittelpunkte. Sofern die Zeit es ihm erlaubt. Der Jubilar ist nämlich immer noch als Patentanwalt berufstätig. Dagobert Kohlmeyer sprach mit dem deutschen "Fernschachpapst" über Erfolge und kuriose Begebenheiten.
Zum Interview.... |
08.09.2010

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Tereick gewinnt in Eupen
Tereick und Hautot siegen in Eupen
Ende August fand in Eupen ein Normenturnier für den IM-Titel statt. Organisator war der Schachverband der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, der zusammen mit den Schachfreunden im Grenzgebiet von Deutschland einen florierenden grenzübergreifenden Schachaustausch pflegt. Zehn Spieler nahmen teil, die ungeachtet ihrer nationalen Herkunft zumeist in Diensten der umliegenden Schachvereine stehen. Am Ende waren Benjamin Tereick und Stephane Hautot erfolgreich und konnten die gewünschte IM-Norm verbuchen. Benjamin Tereick (Bild) trug sich zudem als Turnierseiger ein.
Bericht, Bilder, Partien... |
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