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12.03.2010

Euro: Jobava und Efimenko weiter spitze

Keine Veränderungen an der Spitze brachte die 7. Runde der Europameisterschaft in Rijeka. Bei den Männern endeten die Partien an den ersten acht Tischen allesamt remis. Von den deutschen Nationalspielern kam nur Georg Meier zu einem vollen Punkt. Arkadij Naiditsch, Jan Gustafsson und Rainer Buhmann spielten remis. Fridman verlor seine Partie. Bei der Fraueneuropameisterschaft bleibt Monika Socko nach Remis gegen Lilit Galojan ebenfalls in Führung (6. P.).
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12.03.2010

Khenkin oder Huschenbeth

Lange sah es so aus, als ob Favorit Igor Khenkin die Deutsche Einzelmeisterschaft 2010 unter sich ausmachen würde. Nach vier Siegen zum Auftakt kontrollierte er das Feld von der Spitze. Doch in der heutigen Vorschlussrunde konnte Niclas Huschenbeth das Verfolgerduell gegen Falko Bindrich für sich entscheiden und plötzlich hat der Hamburger mit Spitzenreiter Khenkin nach dessen Remis gegen Tobias Hirneise gleich gezogen. Die Meisterschaft ist wieder offen.
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12.03.2010

Heiß auf Schach

Das Hamburger Abendblatt widmete Jan Gustafsson gestern ein kleines Portrait. Für die neue Dekade hat sich der beste Hamburger Schachspieler seit Klaus Junge in Bezug auf seine Schachkarriere einiges vorgenommen, dafür seinen Lebensrhythmus umgespielt, mit dem Rauchen aufgehört und sich in einem Fitnessstudio angemeldet. Natürlich hat er auch an seinem Schach gearbeitet. Beim Open in Gibraltar hätten sich die Bemühungen des deutschen Nationalspielers fast schon bezahlt gemacht. Nur knapp schrammte er am Sieg vorbei. Auch bei der Europameisterschaft hinterlässt Gustafsson bisher einen guten Eindruck, ließ aber gegen Markus Ragger einen halben Punkt liegen, der ihm hoffentlich bei der Qualifikation für den World-Cup nicht fehlen wird.
Artikel im Hamburger Abendblatt...

12.03.2010

Eine prächtige Kampfpartie...

... mit einem tollen Finale lieferten sich Michal Krasenkow und Baadur Jobava in der 4. Runde der Europäischen Einzelmeisterschaft im kroatischen Rijeka. Hier hatte Weiß gerade mit 33.Dg2 zum dritten Mal den schwarzen Sd5 angegriffen. Wie bewerten Sie nun die Situation?
A) Die Batterie in der d-Linie entscheidet für Weiß;
B) Nach einem cleveren Entfesselungstrick ergibt sich ein Endspiel mit Minusqualität für Schwarz, aber wahrscheinlichem Remisausgang;
C) Der Nachziehende gewinnt.

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11.03.2010

Europameisterschaft: Efimenko und Jobava mit Siegen

Beide Spitzenspiele fanden heute bei der Europameisterschaft in Rijeka einen Sieger. Efimenko gewann mit Schwarz gegen Timofeev. Jobava besiegte mit den weißen Steinen Nisipeanu. Auch an Tisch Drei gab es einen Gewinner: Almasi schlug Sutovsky. Die deutschen Topspieler konnten sich heute nicht entscheidend in Szene setzen. Naiditsch unterlag Vuckovic. Fridman, Gustafsson, Meier und Buhmann spielten remis. Überraschungsmann Womacka holte sich einen GM-Skalp, indem er den Kroaten Jankowic besiegte. Der Chemnitzer liegt zur Zeit bei einer Leistung von fast 2650 Elo. Im Frauenturnier besiegte Monika Socko in der Spitzenpartie Tatiana Kosintseva und eroberte sich die Tabellenführung zurück.
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11.03.2010

DEM: Spitzenspiele remis

In der heutigen 7.Runde der Deutschen Meisterschaft hatte Spitzenreiter Igor Khenkin seine Führungsposition mit den schwarzen Steinen gegen Verfolger Niclas Huschenbeth zu verteidigen. In einer abwechslungsreichen Partie musste der Wiesbadener Großmeister diesmal für den halben Punkt über die volle Distanz, in diesem Fall 91 Züge, gehen. Zum gleichen Ergebnis kamen an Tisch Zwei Falko Bindrich und Alexander Naumann allerdings schon nach 14 Zügen. Von den übrigen Verfolgern konnte Sebastian Bogner einen vollen Punkt verbuchen und rückte bis auf einen halben Punkt an die Spitze heran.
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11.03.2010

Festival der Spiele in Cannes

Anfang März (3.-7.3.) fand in Cannes das traditionelle "Festival der Spiele" statt. In unzähligen Turnieren traten die Anhänger der jeweiligen Spiele an und maßen ihre Fähigkeiten. Turniere gab es zu klassischen Brettspielen wie Schach, Go, Dame oder Scrabble, zu Kartenspielen wie Skat, Bridge oder Poker, Gesellschaftsspielen, Strategiespielen und modernern Computer- und Konsolenspielen ("Nintendo-League"). Im Schach fanden nach Spielstärke sortiert drei Open statt. Das A-Open war mit fast 20 Großmeistern und insgesamt knapp 100 Spielern ansehnlich besetzt und wurde dank besserer Zweitwertung von Tigran Gharamian gewonnen. Die Plätze belegten Vadim Malakhatko und Deep Sengupta.
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11.03.2010

Das 19. Amberturnier

Am Samstag beginnt in Nizza das 19. Amberturnier, ein kombiniertes Blind- und Schnellschachturnier der Weltelite. Am Start sind: Magnus Carlsen, Vladimir Kramnik, Levon Aronian, Alexander Grischuk, Peter Svidler, Boris Gelfand, Vassily Ivanchuk, Vugar Gashimov, Ruslan Ponomariov, Sergey Karjakin, Leinier Dominguez und Jan Smeets. Ursprünglich war Alexander Morozevich eingeladen, doch er musste kurzfristig aus privaten Gründen absagen und wird nun von Alexander Grischuk ersetzt. Das Turnier wird von der Association Max Euwe organisiert und von Joop van Oosterom gesponsert. Austragungsort ist das Hotel Palais de la Mediterranée an der Promenade des Anglais in Nizza. Der Preisfonds beträgt 216.000 Euro.
Offizielle Seite...

10.03.2010

DEM: Khenkin von Bindrich und Huschenbeth verfolgt

Favorit Igor Khenkin hat nach seinen vier Siegen zum Auftakt nun ausgekuppelt und will ins Ziel rollen. Nach dem gestrigen Remis gegen Milov ließ der Nationalspieler heute mit den weißen Steinen ein weiteres gegen Alexander Naumann folgen. Bereits nach acht Zügen war die Punkteteilung perfekt. Im Verfolgerfeld kamen Falko Bindrich und Niclas Huschenbeth (Bild) zu vollen Punkten und haben sich bis auf einen halben Punkt an den Spitzenreiter herangeschoben.
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Ergebnisse, Partien...

10.03.2010

Euro: Führungsquartett

Das Spitzenspiel der fünften Runde bei der Europameisterschaft zwischen Jobava und Efimenko endete remis. Daher konnten mit Artyom Timofeev und Liviu-Dieter Nisipeanu zwei Spieler nach Siegen aus der Verfolgergruppe gleichziehen. Arkadij Naiditsch kam mit Schwarz zu einem Sieg über Rodshtein und ist mit einem halben Punkt Rückstand zur Spitze (4 P.) Neunter. Die anderen deutschen Nationalspieler, Meier, Fridman, Gustafsson und Buhmann spielten allesamt remis. Unbezwungen ist weiterhin Mathias Womacka. Im Frauenturnier läuft Elisabeth Pähtz ihrer Form hinterher und unterlag der Russin Savina. An der Spitze wurde Monika Socko nach Remis gegen Anna Muzychuk von Ketevan Arakhamia-Grand und der zweifachen Europameisterin Tatiana Kosintseva eingeholt.
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10.03.2010

Workshop der Schachschulen

Die Deutsche Schachjugend und die Deutsche Schulschachstiftung veranstalten gemeinsam einen Workshop „Schachschulen in Deutschland“. Eingeladen sind alle Vertreter kommerzieller oder nicht-kommerzieller Schachschulen mit der Idee, über den Workshop eine gemeinsame Plattform zu bilden und Erfahrungen auszutauschen. Der Workshop findet vom 1.-2.Mai in Dortmund statt (Jugendgästehaus Adolph Kolping, Silberstraße 24 – 26, 44137 Dortmund). Die Teilnahmegebühr beträgt 25,- Euro. Die DSJ übernimmt Unterkunft und Verpflegung. Anmedlung bis 15.4 2010 bei der DSJ (s. Ausschreibung)
Ausschreibung...

10.03.2010

Umfrage: Die beliebtesten Schachprogramme

Der Schweizer Kulturjournalist und frühere Musiklehrer und Dirigent Walter Eigenmann hat seinen drei "Obsessionen", Literatur, Musik und Schach, eine gemeinsame Webseite gewidmet, die er in Anlehnung an den Schweizer Gelehrten Glareanus "Glarean Magazin" getauft hat. Im Schach gilt Walter Eigenmanns besondere Vorliebe dem Computerschach. Nun hat er unter den Computerschachfreunden eine Umfrage durchgeführt und dort u.a. gefragt, welche Programme und Benutzeroberflächen die beliebtesten sind und zu welchem Zweck diese angewendet werden. Das Ergebnis: Die beliebtesten Schachprogramme sind mit großem Abstand Rybka (25%), Fritz (24%) und Shredder (19%). Als Oberfläche wird zumeist die Fritz-Oberfäche (35%) vor der Shredder-Oberfläche (19%) sowie der Arena- und der ChessBase-Datenbank-Oberfläche (je 12%) verwendet. Als Anschaffungspreis für ein Schachprogramm halten die meisten Schachfreunde (36%) zwischen 40 und 70 Euro für angemessen. Die häufigsten Anwendungen sind Analyse eigener (36%) oder fremder Partien (13%) sowie Spielen im Internet (13%).
Ergebnisse der Umfrage... Einzelergebnisse...
Hier gibt es die beliebtesten Schachprogramme...

10.03.2010

Auf Knopfdruck: Deep Fritz 12 zum Download

Für alle, die nicht auf die Postboten warten wollen: Deep Fritz 12 gibt es ab sofort auch als Internet-Download. Zusammen mit einer Aktivierungsnummer (im Shop kaufen) wird die Testversion zur Deep Fritz 12-Vollversion. Deep Fritz 12 ist die Multiprozessorversion von Fritz 12 und unterstützt bis zu 16 Prozessoren. Durch geschickte Parallelisierung führt jede Verdoppelung der vorhanden Prozessoren auch fast zu einer Verdoppelung der Suchgeschwindigkeit. Bei der Downloadversion von Deep Fritz 12 wurde der Umfang von Eröffnungsbuch und Partiendatenbank gegenüber der DVD-Version zwecks Verkürzung der Downloadzeit reduziert (s. Vergleich). Deep Fritz 12 Download kann nur in Verbindung mit PayPal oder Click&Buy bestellt werden und kostet 99,90 Euro.
Info und Download...

09.03.2010

DEM: Khenkin bleibt in Führung

Igor Khenkin nahm heute etwas Fahrt raus und begnügte sich nach vier Siegen in Folge bei der Deutschen Einzelmeisterschaft in Bad Liebenzell mit einem Remis. Der Wiesbadener bleibt mit einem halben Punkt Vorsprung in Führung. Seine engsten Verfolger sind Alexander Naumann, der heute gegen Oliver Müller gewann, und Andreas Strunski. Der 18-jährige Stuttgarter besiegte Frank Zeller. Das Hamburger Mannschaftsduell zwischen Niclas Huschenbeth und David Baramidze entschied der jüngere der beiden jungen Spieler für sich.
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09.03.2010

Europameisterschaft: Jobava und Efimenko in Führung

Baadur Jobava und Zahar Efimenko sind die letzten beiden Spieler im Turnier, die auf die maximale Punktzahl kommen. Jobava gewann mit Schwarz gegen Krasenkow, während Efimenko mit der Berliner Verteidigung Arkadij Naiditsch bezwang. Jan Gustafsson vergab gegen Markus Ragger offenbar mehrere Gewinnmöglichkeiten und verblieb am Ende nur mit einem halben Punkt. Ebenfalls remis spielte Daniel Fridman. Zu Siegen kamen Rainer Buhmann und Georg Meier. Im Frauenturnier hat Monika Socko die alleinige Führung übernommen.
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